Übungen

Mit dem Gedanken „Steif wie ein Brett“ rumgetragen werden? Klingt verrückt – funktioniert aber.

Dieses Beispiel zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie stark unsere Gedanken unseren Körper beeinflussen können. Genau darum geht’s bei der Coué-Methode: Gedanken sind mächtig – viel mächtiger als reiner Wille.

Das Ziel dabei: Erleben, wie stark du selbst wirken kannst. Du merkst plötzlich, dass ein einfacher Gedanke deine Körperhaltung und dein Verhalten verändern kann.

Emile Coué hat gezeigt: Wenn du dir etwas immer wieder positiv vorsagst – zum Beispiel „Ich bin ruhig“ oder „Ich schaffe das“ – dann verändert sich tatsächlich etwas. Nicht, weil du dich zwingst, sondern weil dein Kopf mitarbeitet.

Beim Brett-Beispiel wird das spürbar: Ein einziger, überzeugter Gedanke („Ich bin ein Brett“) reicht, und plötzlich fühlt sich dein Körper genau so an – steif und stabil. So funktioniert Autosuggestion.

Und das Beste: Du kannst das im Alltag nutzen. Sag dir selbst, was du brauchst – und beobachte, wie dein Körper und Verhalten mitziehen.

Gleich danach folgt ein Smiley-Armtest

Es wird ein einfacher Armtest gezeigt, der demonstriert, wie unsere Gedanken und Gefühle unsere körperliche Stärke beeinflussen können:

Ausgangslage
Du streckst deinen Arm seitlich aus, und jemand drückt leicht darauf. Du spürst einen gewissen Widerstand – dein Arm bleibt stabil.

Negativer Reiz
Dann wird dir ein Smiley mit einem traurigen Gesicht gezeigt. Plötzlich lässt sich dein Arm viel leichter nach unten drücken – als ob er schwächer geworden wäre.

Positiver Reiz
Anschliessend wird dir ein fröhlicher Smiley gezeigt. Jetzt ist dein Arm wieder stark und widerstandsfähig gegen den Druck.
Dieser Test zeigt, wie unser Körper auf positive oder negative Reize reagieren kann. Es ist faszinierend zu sehen, wie allein ein Bild unsere körperliche Stärke beeinflussen kann!

Ich-stärke-mich-Challenge

Ich-stärke-mich-Challenge

Dauer

7 oder 21 Tage

Ziel

Stärkung des Selbstvertrauens und der Motivation durch tägliche Autosuggestion.

Ablauf

Jeden Morgen nach dem Aufwachen und jeden Abend im Bett vor dem Schlafengehen.
20x langsam und bewusst sagen: „Es geht mir mit jedem Tag in jeder Hinsicht immer besser und besser.“

Dazu: Eine kleine pdf-icon Challenge-Card führen mit diesen Fragen:

Wie fühle ich mich heute?

  • Gab es Momente, wo ich an mich geglaubt habe?
  • Habe ich gemerkt, wie meine Gedanken mein Verhalten beeinflussen?

Optional: Eine Liste positiver Glaubenssätze schreiben (z. B. „Ich schaffe das“, „Ich bin mutig“) und diese täglich wiederholen.
 
Ziel der Challenge

  • Erlebe aktiv, wie innere Einstellungen deiner Stimmung und Handlungen beeinflussen.
  • Entwickle dadruch ein stärkeres Selbstbild und mehr emotionale Selbststeuerung.

Etwas nicht zu können, ist kein Grund, es dir nicht zuzutrauen.

In diesem Beispiel zeigt sich, wie die Fortführung des Satzes „Das kann ich nicht“ unterschiedliche Auswirkungen haben kann: Negative Fortführung: „...und deshalb kann ich es auch nicht lernen.“

Diese Einstellung blockiert den Lernprozess und verhindert deine persönliche Entwicklung. Positive Fortführung: „...und deshalb möchte ich es lernen.“ Diese Herangehensweise öffnet den Geist für neue Erfahrungen und fördert den Lernprozess.

Durch diese Praxis wird das Selbstvertrauen gestärkt und die Bereitschaft gefördert, neue Fähigkeiten zu erlernen. Indem du bewusst positive Formulierungen wählst und regelmässig anwendest, kannst du deine Einstellung und dein Verhalten nachhaltig positiv beeinflussen.